Freiwillige Julia und Philip 2014-2015

Mit ein paar Monaten Abstand blickt Philip zurück auf sein Jahr in Lima. Gemeinsam mit Julia hat er dort einen weltwärts-Freiwilligendienst geleistet und in den Projekten gearbeitet, über die wir hier auf unseren Seiten informieren. Über gelegentlichen Kontakt und durch das Ziehen am gleichen Strang von verschiedenen Orten auf der Welt waren wir den beiden in ihrer Tätigkeit verbunden und so ist es besonders schön, Philips positive Abschlussgedanken zu lesen. Er hat sie uns geschrieben und wir möchten sie teilen, denn sie zeigen auch in besonderem Maße, welche persönliche Bedeutung ein derartiges Engagement in der Ferne haben kann.

„Hi, mein Name ist Philip Heimann und ich war 2014/2015 für ein Jahr in den südlichen Ausläufern Limas, Peru, und habe dort einen weltwärts-Freiwilligendienst absolviert. Seit mittlerweile schnell vergangenen 4 Monaten bin ich wieder in Deutschland, und noch immer denke ich regelmäßig an das vergangene Jahr zurück.

Anfangs ins kalte Wasser geschmissen, kann ich im Nachhinein mit großer Freude, teilweise sogar Belustigung feststellen, wie positiv sich meine Zeit in Peru entwickelt hat. Nach anfänglichen – ganz normalen – Schwierigkeiten bei der Gewöhnung an eine neue Kultur und Lebensart, war es für mich sehr schwer am Ende wieder dieses schöne Land zu verlassen. Der Abschied aus den Projekten, in denen ich vor allem mit Kindern von 5-12 gearbeitet habe, war so schwierig, wie zuvor kaum etwas in meinem Leben.

Während ich anfangs noch ein paar wenige Zweifel hatte, wie das Jahr ausgehen würde, kann ich abschließend, auch mit einer Prise Stolz sagen, dass sich dieser Schritt so sehr gelohnt hat, wie ich es vorher nicht für möglich gehalten hatte. So etwas geht natürlich immer nur in kleinen Schritten, aber umso schöner ist es, diese im Nachhinein nachzuvollziehen…

Ich habe unglaublich viel gelernt: über Menschen, über die Lebensart und –weise in Lateinamerika, über andere Lebensverhältnisse und über die Lebensstruktur und alltägliche Kultur auf einem Kontinent, der ungemein unterschiedlich ist zu Europa. Eine neue Sprache gelernt zu haben, ist dabei fast schon nebensächlich.

Ich würde diesen Schritt immer wieder gehen, so habe ich jetzt ein soziales Netz fern von der Heimat, welches mich immer auffangen wird, wenn ich wieder in der Gegend bin.“

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